TI-RADS ist eine Einteilung für Schilddrüsenknoten im Ultraschall. Sie beschreibt, wie verdächtig ein Knoten aussieht. Daraus lässt sich zusammen mit weiteren Angaben ableiten, ob eine Kontrolle oder eine Zellprobe sinnvoll sein kann.
Die Ärztin oder der Arzt schaut zum Beispiel auf Form und Ränder des Knotens. Auch sein Aussehen im Ultraschall und die Frage, ob er Flüssigkeit oder festes Gewebe enthält, spielen eine Rolle. Aus mehreren Merkmalen ergibt sich die Einstufung.
TI-RADS beschreibt das Bild des Knotens. Ob die Schilddrüse zu viele oder zu wenige Hormone bildet, wird mit anderen Untersuchungen geprüft, unter anderem mit Bluttests.
Es gibt verschiedene TI-RADS-Systeme. Zu ihnen gehören ACR TI-RADS und das europäische EU-TIRADS. Achten Sie deshalb auf die vollständige Bezeichnung im Befund. Eine Zahl ohne den Namen des Systems lässt sich nicht sicher einordnen.
Bei ACR TI-RADS richten sich die Empfehlungen sowohl nach der Einstufung als auch nach der Größe des Knotens. Deshalb kann bei zwei ähnlich aussehenden Knoten ein unterschiedliches Vorgehen sinnvoll sein. Weitere auffällige Befunde und die persönliche Situation können ebenfalls wichtig sein.
Eine verdächtige Einstufung bedeutet nicht, dass Krebs bereits nachgewiesen ist. Eine Feinnadelbiopsie kann helfen, das zu klären. Dabei werden mit einer dünnen Nadel Zellen aus dem Knoten entnommen und im Labor untersucht. Manchmal bleibt das Ergebnis unklar und muss weiter abgeklärt werden.
Welches TI-RADS-System wurde verwendet? Wie groß ist der Knoten? Welche Merkmale waren für die Einstufung entscheidend? Wird eine Kontrolle oder Zellprobe empfohlen, und wann soll sie stattfinden?


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