LKM-1-Antikörper

Erklärung

LKM-1-Antikörper sind Abwehrstoffe, die gegen bestimmte körpereigene Eiweiße gerichtet sind. Ihr Nachweis kann bei der Abklärung einer Autoimmunhepatitis helfen. Dabei richtet sich die Abwehr gegen die Leber und verursacht eine Entzündung.

Wofür steht LKM-1?

Die Abkürzung stammt aus dem Englischen und bezieht sich auf bestimmte Bestandteile von Leber- und Nierenzellen. Der Test sucht im Blut nach Antikörpern gegen diese Bestandteile. Der Name allein bedeutet nicht, dass Leber und Nieren erkrankt sind.

Ist ein positiver Test schon eine Diagnose?

Nein. Der Nachweis kann den Verdacht auf eine Autoimmunhepatitis unterstützen. Er wird gemeinsam mit Leberwerten, weiteren Antikörpern und der Krankengeschichte beurteilt. Ärztinnen und Ärzte prüfen außerdem andere mögliche Ursachen der Leberentzündung.

Für die Diagnose können weitere Untersuchungen nötig sein. Dazu gehört häufig eine kleine Gewebeprobe aus der Leber, die unter dem Mikroskop untersucht wird. Ein einzelner Antikörpertest kann diese gesamte Abklärung nicht ersetzen.

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