Eine Elastographie misst, wie steif das Gewebe der Leber ist. Das kann Hinweise auf eine Vernarbung geben. Die Untersuchung kann mit Ultraschall oder MRT erfolgen. Ein MRT erstellt Bilder mithilfe von Magnetfeldern. Ein auffälliger Wert allein erklärt noch nicht, wodurch die Veränderung entstanden ist.
Bei manchen Lebererkrankungen entsteht Narbengewebe. Der medizinische Begriff dafür ist Fibrose. Viel Narbengewebe kann die Leber fester machen. Die Messung hilft dabei, solche Veränderungen einzuschätzen und ihren Verlauf zu beobachten.
Eine Elastographie kann in bestimmten Situationen eine Gewebeentnahme vermeiden. Wenn die Ergebnisse anderer Untersuchungen keine klare Antwort geben, kann eine Gewebeprobe aber weiterhin nötig sein.
Auch eine akute Leberentzündung kann das Gewebe steifer machen. Dann lässt sich aus der Messung allein nicht sicher erkennen, welcher Anteil durch Narbengewebe erklärt wird. Deshalb gehört der Wert zu einer Gesamtbeurteilung.
Dazu können Beschwerden, Vorerkrankungen, Blutwerte und weitere Bilder der Leber gehören. Die Untersuchung misst die Steifigkeit. Sie ersetzt nicht alle anderen Leberuntersuchungen.
Essen und zuckerhaltige Getränke können die Messung beeinflussen. Fragen Sie die Praxis, ob und wie lange Sie vorher nüchtern bleiben sollen. Die Vorbereitung hängt vom Untersuchungsverfahren ab.
Bringen Sie frühere Befunde zum Termin mit, wenn die Praxis sie noch nicht hat. Fragen Sie, ob die neuen und alten Messwerte miteinander vergleichbar sind.
Was bedeutet mein Ergebnis zusammen mit den Blutwerten? Gibt es Hinweise auf eine Entzündung, die den Wert beeinflussen könnte? Reicht die Messung für die weitere Planung aus? Wann und mit welchem Verfahren ist eine Kontrolle sinnvoll?


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