Hyperkalzämie bedeutet, dass die Kalziumkonzentration im Blut erhöht ist. Der Begriff beschreibt einen Laborbefund. Er sagt für sich allein noch nicht, warum der Wert erhöht ist.
Ein Teil des Kalziums im Blut ist an Eiweiße gebunden, ein anderer Teil liegt frei vor. Gesamt-Kalzium umfasst beide Anteile. Ionisiertes Kalzium bezeichnet den freien Anteil. Diese beiden Messwerte haben unterschiedliche Referenzbereiche, also Bereiche, in denen das jeweilige Labor übliche Werte erwartet.
Ein erhöhter Kalziumwert kann verschiedene Ursachen haben. Er bedeutet nicht automatisch, dass eine Krebserkrankung vorliegt. Für die Einordnung zählen die gemessene Kalziumform, weitere Laborwerte und die Beschwerden. Ein Wert außerhalb des Referenzbereichs kann weitere Untersuchungen nötig machen.
Nein. Eine Blutuntersuchung misst die Kalziumkonzentration im Blut. Eine Urinuntersuchung erfasst Kalzium, das über den Urin ausgeschieden wird. Die Ergebnisse beantworten unterschiedliche Fragen und sind nicht austauschbar.


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