Aktualisiert am:

Chemotherapie verstehen - Ablauf, Ernährung und Erfolgschancen im Kampf gegen Krebs

Patient erhält Chemotherapie

Chemotherapie ist 2024 weiterhin die wichtigste Methode in der Krebsbehandlung. Prof. Dr. Huber, Arzt und erfahrener Wissenschaftler im Bereich Onkologie, gibt in diesem Artikel einen Überblick über ihre zentrale Rolle und neuesten Entwicklungen. Er zeigt auf, wie fortlaufende Forschung die Behandlung verbessert und die Chemotherapie zum Kernstück im Kampf gegen Krebs macht.

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte diesen Blog-Beitrag mit einer sehr persönlichen Note beginnen. Als Arzt und Wissenschaftler in der Onkologie habe ich im Laufe meiner Karriere viele Patientinnen und Patienten begleitet, die mit der Diagnose Krebs konfrontiert wurden. Ich habe ihre Ängste, Unsicherheiten und Hoffnungen erlebt. Und ich möchte Ihnen heute aus meiner Sicht als Experte einige wichtige Erkenntnisse mit auf den Weg geben.

Es ist unbestritten, dass die Chemotherapie eine unverzichtbare Waffe im Kampf gegen den Krebs ist. Die moderne Schulmedizin stützt sich auf unzählige wissenschaftliche Studien und erfolgreiche Behandlungen mit Chemotherapie, die internationalen Standards entsprechen. Diese Fakten sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung und harter Arbeit von Ärzten und Wissenschaftlern weltweit.

Ich treffe immer wieder auf Patientinnen und Patienten, die sich durch eigene Recherchen im Internet verunsichert fühlen. Es ist wichtig zu verstehen, dass das Internet zwar eine wertvolle Informationsquelle sein kann, aber auch viele widersprüchliche und verwirrende Informationen enthält. Lassen Sie sich nicht von Horrorgeschichten abschrecken, sondern vertrauen Sie auf das Wissen und die Erfahrung der Ärzteschaft.

Es ist wichtig, dass Patienten ihre Befunde klar und verständlich erklärt bekommen. Dies fördert das Verständnis der Diagnose, baut Ängste ab, erhöht die Therapietreue und ermöglicht es den Patienten, aktiv an ihrer Genesung mitzuwirken. BaluMed steht Ihnen mit medizinisch fundierten Erklärungen zur Seite, damit Sie Ihre Krankheit besser verstehen und die Therapie erfolgreich meistern können. Sie sind nicht allein und wir sind da, um Sie bestmöglich zu unterstützen. In diesem Artikel werde ich Ihnen nicht nur die wissenschaftlichen Fakten präsentieren, sondern auch meine eigenen Einsichten und Ansichten als Arzt und Wissenschaftler. Denn letztlich geht es darum, Ihnen als Patientinnen und Patienten und Ihren Angehörigen vertrauensvoll die Hand zu reichen und Sie auf Ihrem Weg zu begleiten.

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. Huber

Was ist eine Chemotherapie?

Bei der Chemotherapie, einer häufigen Form der Krebsbehandlung, werden spezielle Medikamente, so genannte Zytostatika, eingesetzt, um das Wachstum und die Teilung von Krebszellen zu hemmen. Diese Medikamente, die aus chemischen Substanzen bestehen, sollen die Vermehrung der Krebszellen verhindern. Besonders empfindlich reagieren Zellen, die sich schnell teilen, wie zum Beispiel Tumorzellen. [1]

So funktioniert die Chemotherapie

Zytostatika, auch Chemotherapeutika genannt, greifen in das Zellinnere ein, oft direkt an der DANN (Erbsustanz) oder an anderen Stellen des Zellteilungszyklus. Dadurch wird die Zellvermehrung verlangsamt oder gestoppt und das Tumorwachstum gehemmt. Es gibt über 50 verschiedene Zytostatika mit unterschiedlichen Angriffspunkten im Zellzyklus. Eine Kombination verschiedener Zytostatika ist oft wirksamer, da sie die Krebszellen über verschiedene Mechanismen angreifen. [2, 3]

Kategorien von Zytostatika

Die Chemotherapie mit so genannten Zytostatika ist ein wichtiger Bestandteil der Krebsbehandlung. Diese Medikamente haben spezielle Wirkungsweisen, um das Wachstum von Krebszellen zu stoppen. Alkylanzien greifen direkt in das Erbgut der Krebszellen ein und verhindern so ihre Teilung. Antimetabolite täuschen die Zellen mit falschen Bausteinen und stoppen so die Zellteilung. Mitosehemmer hingegen blockieren eine wichtige Struktur, die für die Zellteilung notwendig ist. Topoisomerase-Hemmer zielen auf Enzyme, die für die Entwirrung der DNA wichtig sind, und Taxane, pflanzliche Zytostatika, greifen das Zytoskelett der Zellen an und verhindern so ebenfalls die Zellteilung. Diese verschiedenen Ansätze zeigen, wie gezielt die Medizin Krebszellen bekämpfen kann und geben Hoffnung für die Behandlung dieser komplexen Krankheit. [2]

Verabreichung von Chemotherapeutika

Chemotherapeutika werden in der Regel intravenös verabreicht, wodurch sie sich im ganzen Körper verteilen und auch unentdeckte Krebszellen erreichen können. Diese systemische Therapie wirkt jedoch auch auf gesunde, sich schnell teilende Zellen wie Haarwurzeln und Schleimhäute, was zu Nebenwirkungen führt. [4]

Die wichtigsten Ziele der Chemotherapie sind

  • das Tumorwachstum zu stoppen, Tumore zu verkleinern oder zu beseitigen

  • Metastasen zu zerstören.

Die Chemotherapie erhöht die Wirksamkeit anderer Behandlungen durch

  • Verkleinerung des Tumors vor der Operation oder Bestrahlung (neoadjuvante Chemotherapie).

  • Eliminierung verbleibender Krebszellen nach der Operation oder Bestrahlung (adjuvante Chemotherapie).

  • die Wirksamkeit anderer Krebsbehandlungen zu verstärken.

  • Bekämpfung von Krebszellen, die erneut aufgetreten sind oder Metastasen gebildet haben. [5]

Kombinationstherapien

Die Chemotherapie wird deshalb häufig mit anderen Behandlungen wie Operation, Bestrahlung, sogenannter zielgerichteter Therapie gegen Eiweißkörper die das Krebswachstum antreiben oder Immuntherapie kombiniert, um ihre Wirksamkeit zu erhöhen. Sie kann vor (neoadjuvant) oder nach (adjuvant) einer Operation eingesetzt werden, um verbliebene Tumorzellen zu zerstören oder die Operation zu erleichtern.

Die Radiochemotherapie kombiniert Strahlen- und Chemotherapie in einem Behandlungsansatz. Dabei werden die Krebszellen zunächst durch Zytostatika, die Bestandteil der Chemotherapie sind, angegriffen. Diese Vorbehandlung macht die Krebszellen empfindlicher für die nachfolgende oder gleichzeitige Bestrahlung. Diese beiden Behandlungsformen können gleichzeitig oder nacheinander eingesetzt werden.

Bei bestimmten hormonabhängigen Krebserkrankungen, wie z.B. bestimmten Formen von Brustkrebs, wird häufig zunächst eine antihormonelle Therapie durchgeführt. Wenn diese Therapie allein nicht ausreichend wirksam ist, kann sie durch eine Chemotherapie ergänzt werden, um die Behandlung zu intensivieren.

Zielgerichtete Therapien richten sich gegen bestimmte Eigenschaften der Tumorzellen, um das Tumorwachstum zu verlangsamen oder zu stoppen. Um die Eignung eines Tumors für diese Art der Behandlung festzustellen, wird das Tumorgewebe auf bestimmte Biomarker untersucht. Die Chemotherapie kann ergänzend zu den zielgerichteten Therapien eingesetzt werden, um deren Wirksamkeit zu erhöhen.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Immuntherapie mit Chemotherapie zu kombinieren, was als Immunchemotherapie bezeichnet wird. Die Immuntherapie unterstützt und stärkt das körpereigene Immunsystem, um Krebszellen effektiver bekämpfen zu können. Zusammen mit der Chemotherapie entsteht so ein doppelter Angriff auf den Krebs.

Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Präparate können mit Krebsmedikamenten wechselwirken. Sprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam, bevor Sie etwas davon einnehmen. Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln bei Krebs

Chemotherapie-Zyklen

Die Chemotherapie mit Zytostatika wird in so genannten Zyklen durchgeführt, um die Krebszellen wirksam zu bekämpfen und Ihrem Körper genügend Zeit zur Erholung zu geben. Jeder Zyklus besteht aus einer Behandlungsphase, in der Sie die Medikamente erhalten, und einer anschließenden Erholungsphase. Diese Pausen sind wichtig, damit sich Ihr Körper von den Nebenwirkungen erholen und neue, gesunde Zellen bilden kann. Die Anzahl der Zyklen und ihre Dauer hängen von der Art der Krebserkrankung und dem verwendeten Medikament ab und werden von Ihrem Arzt individuell festgelegt. Während der gesamten Behandlung wird Ihr Zustand sorgfältig überwacht und die Therapie gegebenenfalls angepasst. Auch unterstützende Behandlungen können helfen, Nebenwirkungen zu lindern. Ziel dieses strukturierten Vorgehens ist es, die Therapie so wirksam und schonend wie möglich zu gestalten, wobei Ihr Wohlbefinden stets im Mittelpunkt steht.

Erfolgsquote und Überlebensrate der Chemotherapie

Die Chemotherapie bleibt auch im Jahr 2024 ein wesentlicher Bestandteil der Krebsbehandlung, vor allem wegen ihrer sich stetig verbessernden Wirksamkeit und den Fortschritten in der Forschung. Langzeitstudien zeigen eine deutliche Verbesserung der Überlebensraten und eine Verringerung der Sterblichkeit bei verschiedenen Krebsarten, insbesondere bei Darm-, Brust- und Lungenkrebs, zeigen deutlich die Bedeutung der Chemotherapie in Kombination mit anderen Behandlungen.

Bei metastasiertem Darmkrebs hat sich die mediane Gesamtüberlebenszeit in Phase-III-Studien von etwa 16 Monaten auf 27,4 bis 30 Monate erhöht. Diese Verbesserung ist ein klares Zeichen dafür, dass Patienten mit dieser Krebsart heute eine wesentlich bessere Prognose haben als noch vor zwei Jahrzehnten. [7]


Erklärung: Die mediane Gesamtüberlebenszeit ist ein statistischer Begriff, der in klinischen Studien verwendet wird, um die Zeitspanne anzugeben, innerhalb derer die Hälfte der Studienteilnehmer nach Beginn der Behandlung noch am Leben ist. Sie ist ein wichtiger Indikator, um die Wirksamkeit von Krebsbehandlungen zu messen. Beispielsweise, wenn in einer Studie zur Krebsbehandlung die mediane Gesamtüberlebenszeit 30 Monate beträgt, bedeutet dies, dass die Hälfte der Patienten mindestens 30 Monate nach Beginn der Behandlung noch lebt.


Für Brustkrebs zeigen Studien, dass die Kombination von Anthrazyklinen und Taxanen in der Chemotherapie das 5-Jahres-Überleben verbessert [8-10].

In der ADAURA-Studie wurde Osimertinib nach vollständiger Entfernung eines nicht-kleinzelligen Lungentumors untersucht. Das ist eine bestimmte Art von Lungenkrebs. Die Tumoren hatten bestimmte Veränderungen im EGFR-Gen. Bei Stadium II bis IIIA lebten nach fünf Jahren 85 von 100 Menschen mit Osimertinib und 73 von 100 mit einem Scheinmedikament. Diese Gruppenzahlen sagen nicht voraus, wie die Krankheit bei einer einzelnen Person verläuft. [11]


Erklärung: Osimertinib ist ein zielgerichtetes Medikament, das in der Behandlung bestimmter Arten von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt wird, insbesondere bei Patienten, deren Tumoren EGFR-Mutationen aufweisen. Diese Mutationen führen dazu, dass Krebszellen schneller wachsen und sich verbreiten können. Osimertinib blockiert die Aktivität des EGFR-Proteins und kann so das Wachstum und die Ausbreitung von Krebszellen verlangsamen oder stoppen.


Die ETER701-Studie untersuchte Menschen mit ausgedehntem kleinzelligem Lungenkrebs. Verglichen wurden unter anderem Benmelstobart und Anlotinib zusammen mit Chemotherapie sowie Chemotherapie allein. In einer Zwischenauswertung lag die mediane Überlebenszeit bei 19,3 beziehungsweise 11,9 Monaten. Die Bedeutung des Medians ist oben erklärt. Die Ergebnisse gelten für die untersuchte Gruppe und sind keine persönliche Vorhersage. [12]


Erklärungen: Phase-III-Studien sind ein zentraler Bestandteil der klinischen Forschung, insbesondere bei der Entwicklung neuer Arzneimittel. Sie umfassen in der Regel Hunderte bis Tausende von Patientinnen und Patienten und werden häufig multizentrisch durchgeführt, d.h. an vielen verschiedenen Orten oder medizinischen Zentren, um eine breite Patientenbasis zu erreichen. Diese große und vielfältige Teilnehmerzahl ist entscheidend, um die Wirksamkeit und Sicherheit einer Behandlung zuverlässig beurteilen und verallgemeinerbare Ergebnisse erzielen zu können.


Benmelstobart ist eine Immuntherapie. Es blockiert das Eiweiß PD-L1, über das Krebszellen die Abwehr bremsen können. Anlotinib hemmt unter anderem die Bildung neuer Blutgefäße. Ob eine Behandlung infrage kommt, hängt von der Krebsart und der persönlichen Situation ab.

Nebenwirkungen einer Chemotherapie

Bei einer Chemotherapie können Nebenwirkungen auftreten, weil die Medikamente nicht nur die Krebszellen, sondern auch einige schnell wachsende gesunde Zellen beeinflussen. Dies erklärt häufige Nebenwirkungen wie Übelkeit, Haarausfall und Müdigkeit. Übelkeit entsteht, weil der Magen-Darm-Trakt sehr empfindlich auf die Chemotherapie reagiert. Haarausfall tritt auf, weil Haarfollikel zu den schnell wachsenden Zellen gehören. Müdigkeit ist oft eine Folge der allgemeinen Belastung des Körpers durch die Behandlung. Außerdem kann es zu einer erhöhten Infektionsgefahr kommen, da die Chemotherapie auch die weißen Blutkörperchen beeinflusst, die für die Abwehr von Infektionen wichtig sind. Auch eine Schädigung der Keimzellen ist eine mögliche Nebenwirkung, da sich diese Zellen schnell teilen.

Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass die moderne Medizin große Fortschritte gemacht hat, um diese Nebenwirkungen zu reduzieren. Moderne Chemotherapeutika sind zielgerichteter, was bedeutet, dass sie die Krebszellen effektiver angreifen und gesunde Zellen weniger beeinträchtigen. Dadurch treten weniger und mildere Nebenwirkungen auf.

Darüber hinaus gibt es unterstützende Medikamente und Therapien, die helfen, die Nebenwirkungen in den Griff zu bekommen. Zum Beispiel gibt es sehr wirksame Medikamente gegen Übelkeit, und spezielle Behandlungen können das Infektionsrisiko verringern. Bei Haarausfall können kühlende Kopfhautkappen helfen, den Haarausfall zu minimieren. Es gibt auch Maßnahmen, um die Fruchtbarkeit zu schützen, wenn dies ein Anliegen ist.

Darüber hinaus können Sie selbst viel tun, um sich während der Chemotherapie besser zu fühlen. Eine ausgewogene Ernährung, leichte körperliche Betätigung, ausreichend Ruhe und die Vermeidung von Infektionsquellen sind wichtige Schritte. Wichtig ist auch, dass Sie mit Ihrem Behandlungsteam offen über alle Nebenwirkungen sprechen, denn oft gibt es Möglichkeiten, diese zu lindern.

Chemotherapie und Arbeitsfähigkeit

Die Arbeitsfähigkeit während der Chemotherapie variiert stark von Person zu Person. Sie hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Art der Chemotherapie, die allgemeine Gesundheit des Patienten, und wie der Patient auf die Behandlung reagiert. Manche Menschen können während der Chemotherapie weiterarbeiten, andere hingegen könnten aufgrund von Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder einer Schwächung des Immunsystems eingeschränkt sein. Es ist wichtig, dass jeder Patient individuell mit seinem Arzt bespricht, was in seiner spezifischen Situation machbar ist.

Ernährung und Arbeit bei Chemotherapie

Eine Chemotherapie kann die Essgewohnheiten verändern. Genug Energie, Eiweiß und andere Nährstoffe können helfen, die Kraft zu erhalten. Wenn Übelkeit oder ein wunder Mund das Essen erschweren, wählen Sie Speisen, die sich leichter essen lassen. Bei Problemen beim Essen oder mit dem Gewicht hilft das Behandlungsteam oder eine Ernährungsfachkraft. Informationen zur Ernährung während der Krebsbehandlung

Für Ernährungstipps sehen Sie sich bitte unseren Blog-Beitrag 10 Regeln für gesunde Ernährung bei Krebs an.

Das Arbeiten während der Behandlung hängt von der individuellen Gesundheit und der Flexibilität des Arbeitsplatzes ab, wobei es gesetzliche Bestimmungen gibt, die die Behandlungspläne berücksichtigen. Eine Chemotherapie kann die Zahl weißer Blutkörperchen senken, die Infektionen abwehren. Welche Vorsichtsmaßnahmen gegen Infektionen nötig sind, legt das Behandlungsteam fest. Informationen zum Infektionsrisiko während der Krebsbehandlung

Schlussfolgerung

Abschließend möchte ich betonen, dass die Chemotherapie auch im Jahr 2024 eine entscheidende Rolle in der Krebsbehandlung spielen wird. Sie ist zwar nicht immer die alleinige Therapie, aber in Kombination mit anderen Methoden wie Chirurgie, Bestrahlung, zielgerichteten Therapien und Immuntherapien ermöglicht sie eine maßgeschneiderte Behandlung, die die Überlebenschancen erhöht und die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessert.

Es ist wichtig, dass Patienten und ihre Angehörigen verstehen, dass der medizinische Fortschritt ständig neue Hoffnung und bessere Behandlungsmöglichkeiten bietet. Kontinuierliche Forschung und Innovation in der Krebsbehandlung zielen darauf ab, die Krankheit wirksamer zu bekämpfen und den Betroffenen ein längeres und erfüllteres Leben zu ermöglichen.

Lassen Sie sich nicht von Ängsten und Unsicherheiten abschrecken, sondern sehen Sie die Behandlung als Chance, die Krankheit zu besiegen und Ihre Lebensqualität zu verbessern. Sie sind auf diesem Weg nicht allein, und die Medizin entwickelt sich ständig weiter, um Ihnen bestmöglich zu helfen.

Vertrauen Sie auf das Wissen und die Erfahrung des medizinischen Fachpersonals und lassen Sie uns gemeinsam die Herausforderungen des Lebens mit Krebs meistern. Mit Hoffnung, Entschlossenheit und einer positiven Einstellung können Sie die Chemotherapie und andere Therapieoptionen erfolgreich durchstehen und sich auf eine bessere Zukunft freuen.

Quellen

[1] Die Chemotherapie | DKG (krebsgesellschaft.de), zuletzt abgerufen am 11.01.2024.

[2] Flexikon Zytostatikum, zuletzt abgerufen am 11.01.2024.

[3] https://www.gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-eine-chemotherapie.html, zuletzt abgerufen am 26.07.2023.

[4] Wie läuft eine Chemotherapie ab? (krebsinformationsdienst.de), zuletzt abgerufen am 26.07.2023.

[5] https://www.onkologie-partner.de/gesundheit/behandlungsziele, zuletzt abgerufen am 11.01.2024.

[6] Flexikon Radiochemotherapie, zuletzt abgerufen am 11.01.2024.

[7] Zeineddine, F.A., Zeineddine, M.A., Yousef, A. et al. Survival improvement for patients with metastatic colorectal cancer over twenty years. npj Precis. Onc. 7, 16 (2023). https://doi.org/10.1038/s41698-023-00353-4

[8] Peto R, Davies C, Godwin J, et al. for the Early Breast Cancer Trialists’ Collaborative Group (EBCTCG). Comparisons between different polychemotherapy regimens for early breast cancer: meta-analyses of long-term outcome among 100,000 women in 123 randomised trials. Lancet. 379(9814):432-44, 2012.

[9] De Laurentiis M, Cancello G, D’Agostino D, et al. Taxane-based combinations as adjuvant chemotherapy of early breast cancer: a meta-analysis of randomized trials. J Clin Oncol. 26(1):44-53, 2008.

[10] Ferguson T, Wilcken N, Vagg R, Ghersi D, Nowak AK. Taxanes for adjuvant treatment of early breast cancer. Cochrane Database Syst Rev. (4):CD004421, 2007.

[11] Tsuboi M et al. Overall Survival with Osimertinib in Resected EGFR-Mutated NSCLC. New England Journal of Medicine, 2023. doi: 10.1056/NEJMoa2304594

[12] Cheng Y et al. Benmelstobart, anlotinib and chemotherapy in extensive-stage small-cell lung cancer: a randomized phase 3 trial. Nature Medicine, 2024. doi: 10.1038/s41591-024-03132-1

[13] Nahrungsergänzung bei Krebs | DKG (krebsgesellschaft.de), zuletzt abgerufen am 11.01.2024.

Verwirrender Befund?

BaluMed macht Medizin verständlich! Unsere ausführliche Befunderklärung „übersetzt“ komplexe medizinische Begriffe aus Befunden in leicht verständliche Sprache. Mit einer Kombination aus künstlicher Intelligenz und ärztlicher Expertise bieten wir schnell verfügbare und zuverlässige Informationen.

  • Ausführlich. Zusammenfassung, Erklärung pro Bereich, Glossar.
  • Schnell & verlässlich. Ärztl. geprüft, noch heute erhalten.
  • Datenschutz. Befunde werden automatisch anonymisiert.
  • Mehrsprachig. Deutsch, Englisch, Spanisch oder Italienisch.
support@balumed.com

Made with ❤️ in Tyrol ⛰️

Copyright © 2026 BaluMed